Samstag, 19.02.2027 ∙ 17:00 Uhr
Casino Bern ∙ Konzertsaal
Wolfgang Amadeus Mozart
Ouvertüre zur Oper
»Die Hochzeit des Figaro«
KV 492
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21
KV 467 (»Elvira Madigan«)
Requiem in d-Moll
KV 626
Amelia Scicolone (Sopran)
Maria Riccarda Wesseling (Alt)
Nikolaus Pfannkuch (Tenor)
Thomas Gropper (Bariton)
Teo Gheorghiu (Klavier)
Philharmonie Baden-Baden
Arcis-Vocalisten
Manfred Obrecht (Leitung)
Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem in d-Moll ist ein Werk voll spiritueller Kraft und Ausdruck. Obwohl es nur zu etwa zwei Dritteln tatsächlich von Mozart stammt, ist es eines seiner beliebtesten und am höchsten eingeschätzten Werke. Mozart starb während der Komposition. Da es sich um ein Auftragswerk handelte, vervollständigten Joseph Eybler und Franz Xaver Süssmayr, Schüler von Mozart, das Requiem im Auftrag von Constanze Mozart, der Witwe des Komponisten. Die Entstehungsgeschichte und Qualität der nachträglichen Ergänzungen werden seit Langem heftig diskutiert. Die ungewöhnlichen Umstände des Kompositionsauftrags und der zeitliche Zusammenhang dieser Seelenmesse mit Mozarts frühem Tod haben zudem eine üppige Mythenbildung angeregt.
Die erste Konzerthälfte wird eröffnet mit der energiegeladenen Ouvertüre zu Mozarts komischer Oper »Le nozze di Figaro«, die häufig als Mozarts gelungenstes Bühnenwerk angesehen wird. Danach interpretiert Teo Gheorghiu Mozarts 21. Klavierkonzert. Der Schweizer Pianist tritt weltweit mit namhaften Orchestern auf und veröffentlichte zwei Alben, die von Radtouren durch Frankreich und Spanien sowie von der Schweiz nach Rumänien inspiriert sind. Ersteres wurde mit dem Diapason d’or ausgezeichnet. Seine Karriere begann er zwölfjährig mit einem Konzert in der Tonhalle Zürich, das für den Film »Vitus« aufgenommen wurde, in dem er den gleichnamigen Protagonisten spielte.
Das heitere Klavierkonzert Nr. 21 schrieb Mozart innerhalb von nur vier Wochen im Frühling 1785 und entschied sich wie bereits beim kurz zuvor komponierten 20. Klavierkonzert für eine grössere Orchesterbesetzung mit mehr Blasinstrumenten und Pauken. Das Werk erlangte zusätzliche Berühmtheit, als es knapp 200 Jahre nach seiner Entstehung im schwedischen Film »Elvira Madigan« verwendet wurde, was ihm den entsprechenden Beinamen verlieh. (Quelle: Obrasso Concerts)










